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Smoking

SMOKING.

Der Smoking entsteht Ende des vorigen Jahrhunderts in den Rauchersalons der englischen Herren. Diese bequeme, warm gefütterte Hausjacke wird übergezogen, wenn sich die Herren zum Rauchen in ihre Salons zurückziehen. Ursprünglich wird der Smoking also nie in Damengesellschaft getragen.

In den USA wird der Smoking nach seinem Debüt 1889 in einem exklusiven Contra Club in Tuxedo Park, New York, „tuxedo“ genannt. Dort erregt Crisworld Corilland, ein bekannter Dandy, damit großes Aufsehen inmitten der vorschriftsmäßigen Frackanzüge. Der Smoking wird bald darauf als festliches Dinner- und Abendjackett akzeptiert.

PASSFORM.

Sakko, ein- oder zweireihig, ohne Schlitz, mit steigenden Revers und Seidenbesatz (Spiegel) oder Schalkragen, Paspeltaschen. Hose mit einfachem Seidengarn, ohne Umschlag.

ANLASS.

Offizielle Abendgesellschaft, Ball, Theater, Dinnerparties, kleinere offizielle Abendveranstaltungen.
Der Smoking entspricht gesellschaftlich dem kleinen Abendkleid und wird auf Einladungen mit „Black tie“ vermerkt.

AUSSTATTUNG.

Smokinghemd: mit Umlege- oder Klappenkragen, Biesen, Vorderteil mit Falten oder verdeckter Knopfleiste.

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FRACK.

Der Frack, um 1740 entstanden, war noch im 18. Jahrhundert ein bequemer, vorne verschließbarer Gebrauchsrock mit schräg weggeschnittenen Vorderstößen.

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